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Warum folgen wir Jesus nach?

Lese Philipper 3, 1
Paulus betonte „freut euch in dem Herrn“
Die Freude im Herrn beruht nicht auf irgendeine Emotion oder eine
Tagesform. Habe ich was Gutes erlebt, freue ich mich in dem Herrn und wenn ich dann einen schlechte Tage habe, dann ist es mir egal. Nein, die Freude im Herrn beruht allein auf der Tatsache und dem Glauben, dass wir aus Gnade gerettet sind, das bedeutet, dass wir eine unverdiente Liebe bekommen haben von Jesus Christus. Die Liebe ist am Kreuz sichtbar geworden und deswegen die Frage:

Worauf kommt es tatsächlich an, was ist entscheidend?
Eine entscheidende Fehlinterpretation von vielen Menschen ist, wenn wir etwas von uns erzählen sollen.
Dann erscheint eine ganz, ganz lange Liste wo wir uns versuchen gut darzustellen, wo man dann vieles von sich erzählt, was man schon geleistet ha und warum man so wichtig ist.
So sind wir Menschen halt, wir versuchen uns immer wieder gut darzustellen.

Lese Philipper 3, 4 – 6
Paulus erstellt auch so eine Liste, aber mit einem anderen Hintergrund.
Wenn ihr auf Werke baut oder auf irgendwas was ihr meint erzielt zu haben, ja schaut mich an meint Paulus Ich war ein Verfolger der Gemeinde.
Er war wirklich der Überzeugung, als er die Gemeinde verfolgt hat, dass das richtig war.

Lese Philipper 3, 7
Hier hat Paulus eben eine sehr, sehr interessante Feststellung. Das, was ich meine von mir aus getan zu haben zählt, alles nicht das einzige, was wirklich an Bedeutung hat, ist der Name Jesus Christus.

Wenn in deiner Liste das Bekenntnis fehlt, dass du daran glaubst, dass Jesus Christus Gottes Sohnes ist und dir deine Sünden vergeben hat, dann ist dein Leben in Bezug auf das Leben nach dem Tod sinnlos.

Was bedeutet Gerechtigkeit in Bezug auf den Glauben?
Unser gutes und freundliches Leben hat im Prinzip keinen Nutzen auf die Ewigkeit. Nur derjenige, der Gottes Gnade, also Gottes Geschenk, was wir Menschen eigentlich nicht verdient haben, angenommen hat und Jesus Christus eben im Herzen aufgenommen hat.

Lese Philipper 3, 8–9
Hier nochmal die Betonung, was wirklich Bedeutung hat, ist der Name Jesus Christus.
Bei Gott gibt es nur ein Leben mit Jesus oder ein Leben ohne Jesus. Wenn du ein Leben mit Jesus lebst, dann ist das auf deiner gewinn Seite aufgezeichnet, das heißt das Sterben ist ein Gewinn für dich, denn
dann bist du in der Ewigkeit beim Vater, aber wenn du ein Leben ohne Jesus lebst,
dann wirst du für immer getrennt sein von Gott.
Diese persönliche Entscheidung, die jeder von uns frei wählen darf, die hat eben gravierende Auswirkungen auf das Leben nach dem Tod.

Deswegen müssen wir feststellen, das, was den Menschen groß macht, sei es jetzt Anerkennung, Reichtum, Religion, persönliche Erfolge, all das macht Christus im Endeffekt klein.

Paulus sagt hier „finde Jesus, lern ihn für dich zu gewinnen. Gewinn Jesus in deinem Herzen“.

Lese Philipper 3, 13–14
Hier werden wir ermutigt Folgendes zu tun.
Das, was in der Vergangenheit passiert ist, das lässt Paulus zurück und konzentriert sich wirklich nur auf das, was vor ihm liegt. Paulus ermutigt uns hier eben, dass wir unser Ziel nicht aus den Augen lassen, egal wie anstrengend das Leben auch ist.

Wie darf mein Leben optimalerweise aussehen?

Wir Menschen suchen immer wieder nach Maßstäben.

Lese Philipper 3, 17–18
Im Prinzip werden uns hier zwei Vorbilder vorgestellt. Einmal diejenigen, die einen positiven Einfluss auf uns haben und einmal diejenigen, die einen negativen Einfluss auf uns haben.
Identifiziert euch in erster Linie mit Jesus Christus, aber nimm dir auch gute Vorbilder wie wir es sind, sagt Paulus hier.

Lese Philipper 3, 20–21
Paulus kommt zu folgenden Schlussfolgerung. Unser Fokus soll unser Bürgerrecht im Himmel sein.
Denn jeder Gläubige, der Jesus Christus angenommen hat, hat ein Platz im Himmel.
Das gibt uns eben die Freude und Hoffnung in Jesus Christus, dass wir eines Tages bei ihm sein werden.
Und das interessante hier ist, dass unser Leib der Niedrigkeit vergehen wird.
Dieser Körper, den wir jetzt hier haben, der wird umgewandelt werden, und zwar wird er dem Auferstehungsleib
vom Herrn Jesus Christus gleichen. Wir werden quasi einen endlosen Körper im Himmel haben.

Lese Philipper 3, 10
Die Bedingungen des Himmels werden erstklassig sein.
Diese Kraft, die Jesus Christus von den Toten auferweckt hat, wird als die größte Macht, die das Universum je gesehen hat, beziffert. Diese Kraft wirkt in uns und wird dann mit der Wiederkunft Jesu den vollkommenen Ausdruck haben.

Wie darf mein Leben optimalerweise aussehen?

Optimalerweise, wie Jesus Christus es vorgelebt hat.
Vielleicht denkst du dir, das mit Jesus hört sich gut an. Freude in ihm will ich auch haben, aber ich schaffe es irgendwie nicht im treu zu sein. Ich werde immer wieder von der Sünde verführt. Ich falle immer wieder und lebe zu oft nach meinen Vorstellungen.

Hinterfragt deine Anbetungshaltung

Damit ermutigt uns Paulus.
Was ist dir wirklich wichtig? Wen betest du an? Betest du Jesus oder betest du dich an?

Wenn du dich mit dieser Frage beschäftigst, dann wirst du feststellen, dass es oft oder immer eine
Anbetungshaltung ist.

Woher bekomme ich denn die Kraft, in der Heiligung zu leben?
Woher bekomme ich denn die Kraft, gottesfürchtig zu leben? So zu leben, wie Gott es sich wünscht.

Lese Philipper 4, 1–3
Dem Zusammenhalt schenkt Paulus eine große Bedeutung.
Zusammenhalt in der Gemeinde, der Zusammenhalt in der Familie.

Wenn wir verstanden haben, was Jesus für eine Bedeutung für uns hat, dann können wir eben diesen Zusammenhalt ausleben, dann können wir eben diese nächste Liebe, die ja eine zentrale Bedeutung für uns hat, ausleben.
Trotzdem müssen wir feststellen, da wo Menschen sind, gibt es leider ab und zu mal Konfliktpotenzial.
Das liegt eben daran, dass Menschen unterschiedlich sind.

So kommt es im Familienkreis oder im Freundeskreis zu Konflikten und Streitigkeiten.
Bei Konflikten ist es halt immer so, dass zwei Parteien Schuld haben.
Es gibt nie eine Partei, die schuldlos ist.
Bei einem Konflikt wird die Nächstenliebe außer Kraft gesetzt.
Bei einem Konflikt vertritt jede Partei nur seine einzigen Wunschvorstellungen und möchte das
durchbekommen, was ihn beschäftigt. Der andere ist ihm eigentlich vollkommen egal und das ist eben ein gefundenes Futter für den Teufel, denn da wo kein Friede herrscht, da arbeitet, der Teufel unheimlich gerne, denn er liebt es, wenn Menschen sich zerstreiten.

Hier im Vers 1–3 ermahnt Paulus, aufeinander zuzugehen und miteinander zu reden, und den ganzen Konflikt beiseite zu legen. Um ein Konflikt in unseren Familien und Freundeskreisen schlichten zu können, schreibt Paulus ganz klar, wenn wir die Grundlage auf Jesus bauen, können wir Konflikte beiseitelegen.
Haben wir im Herzen eben diese Freude und diesen Frieden in Jesus, so können wir dann auch in der Heiligung leben.

Lese Philipper 4, 4–9
Woher bekomme ich also die Kraft, in der Heiligung zu leben?
Freut euch im Herrn. Denn wenn ihr Freude und Frieden im Herzen habt, dann
könnt ihr eurem Nächsten besser begegnen, ihn besser verstehen und ihm auch
vergeben.

Deswegen ist es wichtig, dass wir die Hilfsquelle, die Gott uns gegeben hat, auch weise einsetzen.
Denn mit Gebet und Flehen sollen wir unsere Anliegen, das, was unser Herz bewegt, vor Gott bringen und er wird uns Antworten.
Der Friede Gottes wird unserer Herzen bewahren vor Konflikten vor Streitigkeiten vor Uneinigkeiten.
Der Friede Gottes wird unsere Herzen bewahren, diese innere Ruhe zu wissen, Gott führt uns.
So sind wir in der Lage zu einem geistlichen Wandel, zu einem tadellosen Wandel.

Wir lernen…

• dass Jesus unser großes Vorbild ist.
• dass wir das Ziel nicht aus dem Augenlassen sollen.
• dass auch Eltern, Freunde, Bekannte und Gemeindeleiter gute Vorbilder mit guten Impulsen sein können.
• dass unser Bürgerrecht im Himmel ist.
• dass wir eines Tages bei Jesus Christus sein werden in der Herrlichkeit.
• dieses Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, sondern gemeinsam in Liebe, Frieden und Harmonie zu leben.
• das zu tun, was Gott gefällt.

Prediger: Christian Melnitschenko